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07.10.2013

Audio-Dateien verteilen und anhören

Schon vor einigen Monaten habe ich eine Lösung gefunden, wie Audio-Dateien auf unsere Tablets "verteilt" werden können: Dies erfolgt in einem Zusammenspiel von Google Drive, FolderSync Lite und VLC-Player.

- Da wir Google Drive auch sonst nutzen, bot sich dieser Speicher an. Ergänzen und erweitern lässt sich diese Sammlung einfach via Webinterface, Desktop- und Android-App.

- Die Dateien werden mit FolderSync Lite auf die Tablets kopiert. Um die Sammlung auf dem Tablet zu aktualisieren und mit Google Drive zu synchronisieren, ist nun nur noch ein Klick auf Foldersync nötig.

- Anhören lassen sich die Audios mit jedem beliebigen Player. Zur Zeit nutzen wir dazu den VLC-Player.

VLC-Player
Ziemlich früh verworfen habe ich den Ansatz, die Audios bei Bedarf direkt auf das Gerät zu streamen. Das hätte den Vorteil gehabt, dass die Bibliothek nur auf dem Server hätte aktualisiert werden müssen. Probleme gab es aber einerseits beim Zugriff auf den Server. Bei den ersten Tests zuhause funktionierte es recht gut, in der Schule verweigerte aber wohl die Firewall den Zugriff. Anderseits wollte ich das Wifi nicht zusätzlich belasten (bin schon froh, wenn der Normalbetrieb funktioniert).


23.05.2013

Workshop: Tablet Apps für die Unter- und Mittelstufe

An der ICT-V Tagung werde ich mit Urs Zuberbühler einen weiteren Workshop durchführen.
Apps für iPad und Android-Tablet gibt es wie Sand am Meer. Die guten und nützlichen Apps aus der Masse herauszufiltern, ist manchmal schwierig. Wir berichten von unseren Erfahrungen in den Schulen Guttannen und Steffisburg und geben Einblick, welche Apps wir in welchem Kontext einsetzen.
Ich werde die Apps Evernote und Droidicious vorstellen. Als gemeinsame Anwendung werden die Kursteilnehmer einen SMS-Chat via LearningApps.org (Beispiel) durchführen.

20.02.2013

Nonogramm

Kürzlich war ich auf der Suche nach einem Tool, um ein Schema zu zeichnen. Gefunden habe ich aber eine WebApp, mit welcher man Nonogramme generieren kann. Sowas hätte ich gerne in der Schule eingesetzt, sah aber zuerst keine Möglichkeit, diese Applikation brauchbar aufs Tablet zu bringen. Ziemlich viel später realisierte ich, dass eine solche App wohl auch auf Google Play zu finden sein müsste. Und genau so war es auch: Ich fand nicht eine, sondern viele. :) Mit Pixmage glaube ich nun eine App gefunden zu haben, welche in der Schule eingesetzt werden kann.

Im Nonogramm beim Bild muss noch ein Kästchen eingefärbt werden. Finden Sie heraus, welches?
Die Zahlen am Gitterrand definieren, wie viele Kästchen in der Zeile oder Spalte eingefärbt sein müssen. Sind zwei Zahlen angegeben (z.B. 2 | 1), so sind die eingefärbten (2 + 1 = 3) mindestens durch ein nicht eingefärbtes Kästchen unterbrochen.

Siehe auch unter Apps

13.02.2013

Blitzrechnen

Halbieren im Zahlenraum bis 1000000
Es ist immer wieder erstaunlich, wie gross die Motivation ist, wenn die Kinder einen spielerischen Zugang zum Üben haben. In diesem Fall ging es um das Blitzrechnen der 4. Klasse, wo das Verdoppeln und Halbieren im Zahlenraum bis 1000000 geübt werden soll. Die Kinder haben mit grossem Eifer gerechnet und sich dabei in verschiedenen Paarungen "duelliert". Da die Kinder diese Anwendung bereits aus der 3. Klasse kannten, war nichts weiter nötig als "grünes Licht". Wenn ich aber genau nachdenke, erinnere ich mich aber an eine Mathstunde, wo es recht turbulent zu und her ging. ;-)

Was die Kinder dabei gelernt haben? Das Verdoppeln / Halbieren war bereits vor Wochen eingeführt worden: Also das nicht. Sie haben aber, ähnlich wie beim schriftlichen Test unter Zeitdruck viele Rechnungen gelöst und wurden dabei vielleicht schneller beim Lösen der Aufgaben.

Siehe auch: http://kibs.ch/Mathematik_im_Web/Mathematik_im_Web4#Seite_33

10.01.2013

Favoriten und Lesezeichen

Quelle: http://flic.kr/p/brkNcG
Eine Lehrerin (3. Klasse) aus meinem Kollegium hat kürzlich ein Print-Lehrmittel zur Steinzeit gekauft. Damit die darin gestellten Aufgaben gelöst werden können, stellt der Verlag ergänzende Inhalte im Internet zur Verfügung. Da diese Arbeitsweise für sie neu war, bat sie mich um Unterstützung.

Nach einer Vorbesprechung haben wir uns entschieden, dass der Link zu den Webinhalten vorgängig als Favoriten, bzw. Lesezeichen auf den Notebooks gespeichert werden soll.

Link: https://www.mildenberger-verlag.de/page.php?modul=HTMLPages&pid=517

Für die Kinder ist das korrekte Eintippen einer solchen Adresse mit viel Aufwand verbunden. Anfangs dritter Klasse werde ich manchmal schon nervös, wenn ich einem Kind zuschauen muss, wie es sich mit dem Klassenlogin am Desktop-PC anmeldet (klasse.xyz | kennwort). Bei einer solch kryptischen Adresse wird das Eintippen zur Tortur - für das Kind und für die Lehrperson. ;-)

Das heisst, dass ich vor der geplanten Lektion den Favoriten auf den Notebooks speichern musste. Da unsere Notebooks nicht direkt am Schulnetzwerk angebunden sind, war diese Aktion etwas zeitaufwändig. Gelohnt hat es sich aber. Toll wäre da, wenn ich ein Tool zu Verfügung hätte, wie wir es oft bei den Tablets einsetzen. ;-)

12.12.2012

Apps: Grundausstattung

Homescreen
Zur unserer Grundausstattung auf dem Homescreen gehören folgende Apps (unten links beginnend):



Die mit einem * markierten Apps gehören zur Grundausstattung vom Android und lassen sich deshalb nicht via Play Store installieren. Daneben sind noch auf dem Tablet (ohne Homescreen-Verknüpfung):
Stand: 16.03.2013   

Google Chrome vs. Android Browser


Bis vor kurzem habe ich geglaubt, dass es möglich ist, zwei verschiedene Browser auf den Tablets nutzen zu können. Einerseits wollte ich den "alten" Andoid-Browser weiter verwenden, da dieser im Moment vom Flash Plugin noch unterstützt wird (siehe Übung 2). Andererseits wollte ich mit dem Chrome Browser arbeiten, weil ich festgestellt hatte, dass einige LearningApps nicht korrekt liefen.

Diese Woche sollten die Kinder nun zwei verschiedene Webapps nutzen. Die eine mit Chrome, die andere mit dem Android Browser. Das hat aber überhaupt nicht geklappt, das war eine Überforderung. :( Jetzt ist mir klar: Den Android Browser werde ich entfernen (und damit alle flashbasierten Webapps ausschliessen). Wenn die Kinder in Zukunft Flashinhalte nutzen sollen, müssen sie dies via Desktopbrowser tun. Die Unterscheidung zwischen Desktop- und Tabletanwendung ist für die Kinder nachvollziehbar und nichts Neues.

Also einmal mehr: KISS! (Keep It Smart and Simple)

06.12.2012

Spiele mit Zugang zu Google Wallet


Kaum hatte ich das Spiel Laser Logic 3D installiert und den Kindern vorgestellt, kam Nicola zu mir und fragte, was er damit (siehe oben) tun solle.


Nicola hatte beim Spielen eifrig Tipps abgeholt und - was für eine Überraschung - die zur Verfügung stehenden schnell einmal aufgebraucht. Wer neue Tipps will, muss nun halt clever spielen und die Rätsel lösen, oder er kauft sich per Kreditkarte neue Tipps. Da ich aber keine Kreditkartenangaben hinterlegt habe, kommt Nicola hier nicht weiter und er kann also keine Kosten auslösen. Das ist gut so und soll so bleiben! ;-)

03.12.2012

Timer

Eieruhr auf Google play
Alisha kam vorletzte Woche zu mir und fragte, ob ich noch einen funktionierenden Küchenwecker hätte. Leider nein. :( Aber ich war schon da überzeugt, dass es dazu eine brauchbare App geben sollte.
Letzte Woche habe ich dann via android4schools.com einen passenden Hinweis erhalten. Die App Eieruhr ist einfach zu bedienen: links Grobwahl der Zeitspanne, rechts Zeit direkt am Zifferblatt einstellen und hopp, kann es losgehen. Perfekt! Was Alisha wohl davon hält?

21.10.2012

Lesezeichen verwenden

Schon früh in der Tablet-Testphase habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die benötigten Weblinks auf das Gerät bringe. Zuerst habe ich die Lesezeichen aus dem Browser auf den Homescreen gezogen. Das funktioniert ganz passabel. Gut ist zudem, dass sich die Lesezeichen gruppieren, also in einem Ordner zusammen fassen lassen. Schlecht sieht es aber aus, wenn später ein neues Lesezeichen ergänzt werden soll. Wenn ich 10 Tablets habe, müsste ich (oder die Kinder) dies auf jedem Gerät einzeln tun.

Gestern habe ich nun eine App gefunden, welche mir das Verteilen auf die Tablets automatisiert:

Bild: Droidicious

Mit diesem Tool kann ich die Lesezeichen, welche ich via www.delicious.com/tabletprojekt erfasst habe, auf die Tablets laden und synchronisieren. Das heisst, ich kann von einem beliebigen Rechner ein neues Lesezeichen erstellen und hopp - habe ich es auf dem Tablet. :)

Die App Droidicious ist nur auf Englisch verfügbar (die kostenlose App mit eingeblendeter Werbung reicht völlig aus).

Edit: Mit Delicious arbeite ich privat schon seit ca. zwei Jahren. Für dieses Projekt habe ich nun einen separaten Account erstellt.